Regeln und Gesundheit

Regeln

der Abteilung Badminton

 

Hallenregeln

Wie jede Halle, so hat auch unsere Trainingsstätte gewisse Regeln. Wir sind Gast in der Halle und wollen und werden uns entsprechend benehmen (da wir die Halle noch lange nutzen möchten). Nachstehend ein Auszug aus den Hallenregeln mit den wichtigsten Punkten:

1. Die Sportfläche innerhalb der Turnhalle ist nicht mit Straßenschuhen (hierzu gehören auch Sportschuhe, die außerhalb von Turnhallen getragen werden) zu betreten.

2. Die Sportschuhe müssen eine helle Sohle (oder abriebfeste Sohle) haben, damit Abriebspuren verhindert und der Belag geschont wird.

3. Die Umkleideräume sind aufgeräumt und gereinigt zu hinterlassen. Das heißt, leere Getränkepakete, Bananenschalen, etc. gehören nicht auf die Umkleidebänke, sondern in die Mülleimer.

4. Das verzehren von Getränken und Speisen in der Sporthalle (auf der Sportfläche) ist verboten.

5. Die Umkleideräume sind während des Spiel- und Trainingsbetriebes nicht verschlossen und die Halle ist frei zugänglich. Wertsachen, etc. sind daher nicht unbeaufsichtigt in den Umkleideräumen zu lassen. Für Diebstähle etc. wird keine Haftung übernommen.

6. Wer den Regeln zuwider handelt, kann und muss von den Ãœbungsleitern / der Aufsicht aus der Halle verwiesen werden.

 

 

Badmintonregeln

Spielfeld

Die hinterste Spielfeldbegrenzung heißtGrundlinie. Im Einzel spielt man zwischen derGrundlinie und den inneren Seitenlinien. Im Doppel zwischen Grundlinie und den äußeren Seitenlinien. Ausnahme beim Aufschlag im Doppel gilt die Doppel

felder

aufschlaglinie als rückwärtige Begrenzungslinie des Aufschlagfeldes. Leicht zumerken Einzelfeld - land und schmal. Doppelfeld -lang und breit, aber beim Aufschlag kurz.

 

Wie spielt man an?

Der Aufschlag wird immer als Unterhandschlag (d.h. der Schlägerkopf zeigt nach unten)ausgeführt. Der Punktestand eines Spielers gibt an von welcher Spielhälfte er aufschlagen muss. Deraufschlagende Spieler spielt zu Spielbeginn immer vom rechten Aufschlagsfeld. Es ist kein Fehler, sowohl beim Aufschlag als auch während des Spiels, wenn der Shuttle beim Überqueren des Netzes dieses berührt oder aufdie Spielfeldbegrenzung fällt. Es gilt jedoch alsFehler, wenn der aufschlagende oder der aufschlagannehmende Spieler die Spielfeldlinien berührt oder der Shuttle nicht im gegenüberliegenden Aufschlagfeld landet. Hat der aufschlagende Spieler eine gerade Punktzahl (0, 2, 4 usw.), muss er von der rechten Spielhälfte ausaufschlagen. Hat der aufschlagende Spieler eine ungerade Punktzahl (1, 3, 5 usw.), muss er von der linken Spielhälfte aus aufschlagen.

Wie gewinnt man Punkte?

Die Seite, welche einen Ballwechsel gewinnt, erhält einen Punkt und das Aufschlagrecht.

Was gilt als Fehler?

Neben den bereits erwähnten Fehlern gilt es auch als Fehler:

- wenn der Shuttle während des Spiels außerhalb der Spielfeldgrenzen fällt, durch oder unter dasNetz geschlagen wird oder nicht darüber hinweggelangt, oder den Körper bzw die Kleidung eines Spielers berührt.

- wenn der Shuttle nicht zurückgeschlagen werden kann, bevor dieser den Spielfeldboden berührt.

- wenn ein Spieler das Netz oder dessen Haltevorrichtung mit dem Schläger, Körper oder der Bekleidung berührt solange der Shuttle noch "im Spiel" ist.

Wie lange spielt man?

Ein Badmintonmatch besteht aus 2 Gewinnsätzen bis 21 Punkte. Ab dem Spielstand 20-beide gewinnt die Seite den Satz, welche 2 Punkte Vorsprung hat, beim Spielstand 29-beide gewinnt die Seite den Satz, welche zuerst den 30. Punkt gewinnt.

Seitenwechsel

Nach dem ersten Satz werden die Seiten gewechselt, und die Partei, die den ersten Satz gewonnen hat, darf im zweiten Satz mit dem Aufschlag beginnen. Im dritten Satz wird gewechselt, wenn die führende Seite 11 Punkte erreicht hat

Einzel

Zu Beginn des Satzes und bei einem geraden Spielstand schlägt der Aufschläger vom rechten Aufschlagfeld auf. Bei ungeradem Spielstand schlägt der Aufschläger vom linken Aufschlagfeld auf.

Wenn der Aufschläger den Ballwechsel gewinnt, gewinnt er einen Punkt und schlägt erneut, aber jetzt vom anderen Aufschlagfeld, auf.

Wenn der annehmende Spieler den Ballwechsel gewinnt, gewinnt er einen Punkt und erhält das Aufschlagrecht.

Doppel

Es gibt nur einen Aufschläger im Doppel. Das Aufschlagrecht wechselt zwischen den Spielern. Zu Beginn des Satzes und bei geradem Spielstand schlägt der Aufschläger vom rechten Aufschlagfeld auf. Bei ungeradem Spielstand schlägt der Aufschläger vom linken Aufschlagfeld auf.

Wenn die aufschlagende Seite einen Ballwechsel gewinnt, gewinnt die sie einen Punkt und derselbe Aufschläger schlägt, erneut, aber jetzt vom anderen Aufschlagfeld, auf.

Wenn die annehmende Seite einen Ballwechsel gewinnt, gewinnt sie einen Punkt und erhält zusätzlich das Aufschlagrecht. Die Spieler verbleiben in diesem Fall auf ihren Positionen. Die Spieler wechseln so lange nicht ihr jeweiliges Aufschlagfeld, bis sie als aufschlagende Seite einen Punkt gewinnen. Achtung: Der Shuttle darf von einer Paarung nur einmal getroffen werden. Wird er von beiden Spielern berührt, gilt dies als Fehler.

 

Gesundheit

Grundsätzlich gilt: Kein Sport bei Herz- und Kreislaufbeschwerden ohne ärztliche Genehmigung. Das gleiche gilt auch bei vorübergehenden Beschwerden (grippale Infekte, etc.) und bei der Einnahme von Medikamenten.

Das Aufwärmen und Stretchen gehört zum Spiel- und Trainingsbeginn wie das Anziehen geeigneter Sportkleidung. Hierbei handelt es sich nicht um ein  u n ö t i g e s  Verhalten. Das Aufwärmen des Körpers dient dem Schutz der eigenen Gesundheit. Für das Aufwärmprogramm sollten mindestens 15 Minuten eingeplant werden.

Bei den Kinder- und Jugendlichen achten die Ãœbungsleiter darauf, dass eine ausreichende Aufwärmphase (nicht immer sehr beliebt)  vor dem eigentlichem Training bzw. Spiel steht. Die Erwachsenen sind für ihre Aufwärmphase selbst verantwortlich. Die Notwendigkeit des Aufwärmens: warme Bänder sind geschmeidiger als kalte, zwischen den Gelenkknochen muss sich ausreichend Gelenkflüssigkeit bilden können, Vermeidung vorzeitigen Verschleißes, etc. Das sollte jedem Sportler klar sein.

Badmintonspezifisch bietet sich nachstehendes Aufwärmprogramm an:

Lockeres Einlaufen, dann rhythmische Laufübungen (z.Bsp. Side-Steps, Nachstellschritte), koordinative Laufübungen (z.B.. Bein überkreuzen beim Seitwärtslaufen, vorne und hinten), Schnellkraft (kurze Sprints, Doppelsprünge), ein Stretchprogramm und anschließend vielleicht ein paar locker ausgeführte Lauftechniken oder so genanntes "Schattenbadminton".

Beim Stretching sollte man systematisch vorgehen, damit keine betroffenen Körperregionen ausgelassen / vergessen werden. Den Körper von unten nach oben oder umgekehrt "langwandern".

Stretching-Grundlagen:

Muskel 15 Sekunden dehnen (ideal), lösen, Muskel 5 Sekunden anspannen, lösen, 10 Sekunden nachdehnen (über den ersten Dehnpunkt hinaus). Auch leichtes Wippen ist möglich. Zu vermeiden sind plötzliche Aktionen.

Es muss immer auf den eigenen Körper gehört werden. Es kann nur jeder Sportler (m/w) für sich seine eigene Belastungsgrenze ausloten.

 

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